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Besondere Einsätze des Jahres 2009

Das Jahr 2009 hielt für die Kameraden der Löschgruppe wieder einige Herausforderungen bereit, die sich vom normalen Einsatzgeschehen abhoben. In der Folge finden Sie einige kurze Berichte hierüber.

14. Februar 2009:

Um 11:56 Uhr wurde die Löschgruppe zur Pützlachstraße alarmiert. Hier brannte im Bereich des Rheindammes ein Pferdeunterstand. Die Tiere wurden von Passanten bereits auf eine benachbarte Koppel geführt und blieben unverletzt.
Die Löschgruppe, in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Feuerwache 9, hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Während der Aufräumarbeiten meldeten sich die „Brandstifter". Zwei 8 jährige Jungs hatten ein Feuerzeug gefunden und testeten dessen Funktion an einigen Strohballen unter dem Vordach des Unterstandes. Reumütig gestanden sie ihren Fehler den Eltern und beichteten anschließend bei der anwesenden Polizei.

Fotos...

3 März 2009

 

Dieser Tag wird wohl in die Geschichte der Feuerwehr Köln eingehen. Um 10:09 Uhr wurde die Löschgruppe nach Mülheim zur Gilden Brauerei alarmiert. Auf dem Außengelände waren leere Fässer und Getränkekisten in Brand geraten, die mit starker Rauchentwicklung abbrannten. Die Löschgruppe wurde zur Umweltmessung alarmiert.

Gegen Mittag desselben Tages stürzte das Kölner Stadtarchiv an der Severinsstraße komplett ein. Um 15:00 Uhr wurde die Löschgruppe zur Besetzung der verwaisten FW 9 alarmiert. Gleichzeitig wurde Herr Hennig als Führungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr in die Einsatzleitung an der Scheibenstraße alarmiert. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden von der Löschgruppe Flittard 855,5 Einsatzstunden geleistet.

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Am 30.6.2009 wurde die Löschgruppe zu einem Wohnungsbrand auf der Stammheimer Hauptstraße alarmiert. In Höhe der Kirche brannte eine Wohnung im ersten Stock in voller Ausdehnung.

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In den frühen Morgenstunden des 5 Juli 2009 wurde die Löschgruppe nach Raderthal zur Großmarkthalle alarmiert. Hier war eine Lagerhalle in Brand geraten. Im Umfeld der Markthall wurden umfangreiche Umweltmessungen durchgeführt.

 

In der Nacht vom 4 auf den 5 August brannte erneut eine große Fläche mit Gestrüpp und Unterholz im Bereich des Fußweges zum Rhein an der Mövenstraße in Stammheim. Von der Löschgruppe wurden zwei C-Rohre vorgenommen. Es waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig, da sich das Feuer durch unterirdische Rattenbauten ausgebreitet hatte.

 

Am 20 August wurde die Löschgruppe zum Knochenbergsweg alarmiert. Hier sollte das Baggerloch nach einem vermissten Badegast abgesucht werden. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine Fehlalarmierung handelte, da die Person wieder auftauchte.

Im Nachgang zu diesem Einsatz wurde den Kollegen der FW 7 in Porz Pannenhilfe geleistet. Das TRO 7 hatte einen elektrischen Defekt. Der Kamerad van Elst, als LKW Mechaniker bei der Fa. MAN beschäftigt, konnte das TRO 7 rasch wieder flott machen und so ein aufwendiges Abschleppmanöver verhindern.

 

Am frühen Abend des 20 Dezember wurde die Löschgruppe mit ihren Messfahrzeugen zum Barbarossaplatz in die Innenstadt alarmiert. Hier brannte in einem Hochhaus im 11 OG eine Wohnung. Aufgrund des starken Schneefalls an diesem Abend wurde die Alarmstufe rasch auf Feuer 6 erhöht. Glücklicherweise waren keine Verletzten zu beklagen. Nach Erreichen des Bereitstellungsraumes konnte die Löschgruppe den Einsatz abbrechen und zur Wache zurückkehren.

 

Am heiligen Abend des Jahres 2009 war die Löschgruppe gleich zweimal gefordert.

Gegen 2:45 Uhr brannte ein Container am Lidl Markt auf der Düsseldorferstr. in Mülheim. In diesem Container befanden sich Feuerwerkskörper. Der Container wurde offensichtlich aufgebrochen und anschließend angezündet.


Gegen 9:45 Uhr wurde die Löschgruppe zur Flittarder Narrenburg alarmiert. Im leerstehenden Nachbargebäude der Narrenburg war es zu einem Rohrbruch gekommen, der den Keller des Gebäudes unter Wasser gesetzt hatte. Das Wasser sickerte durch das Mauerwerk in den Keller der Narrenburg. Der Einstieg in den Keller erwies sich als Herausforderung, da die Mieter einen Teil der Kellertreppe verheizt hatten. Hier kamen Steckleiterteile zum Einsatz. Die Keller beider Gebäude wurden abgepumpt und das Wasser abgestellt.