Bürgerhilfe mal anders
So kann es gehen. Am späten Nachmittag des 25.2.09 musste das LF 16 TS der Löschgruppe betankt werden. Nach dem Tanken ging es auf dem Rückweg am Stammheimer Friedhof vorbei.
Hier wurde der Kollege von einem wild gestikulierenden Mann aufgehalten. Zwei ältere Damen hatten offensichtlich das Leuten der Friedhofsglocke überhört, welche das Verschließen des Friedhofes ankündigt.
Das Ergebnis. Sie standen auf dem Friedhofsgelände und konnten diesen wegen des verschlossenen Tores nicht verlassen. Eine Befreiung über eine Leiter schied aus. Beide Damen hatten ein Hüftleiden und waren nicht in der Lage, eine Leiter zu besteigen.
Jetzt kam der Heimvorteil einer ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr zum Tragen.
Der Chef der hiesigen Friedhofsverwaltung war dem Kameraden persönlich bekannt. Per Handy wurde der Chef der Friedhofsverwaltung über diesen Umstand informiert. Leider konnte er den Schlüssel nicht persönlich bringen.
Also machte sich der Kamerad auf den Weg zum Wohnort des Herrn in Flittard und nahm den Schlüssel in Empfang. Zurück in Stammheim wurde das Tor aufgesperrt und die Damen konnte wieder in die Freiheit entlassen werden.
Anhand dieses Beispiels sieht man wieder einmal, wie wichtig eine Freiwillige Feuerwehr in den Vororten ist.
K.P.
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